Mehrsprachige Bildung in der frühen Kindheit. Rahmenbedingungen und professionelle Praktiken

In Luxemburg traten 2017 neue Gesetze in der formalen und der non-formalen Bildung für eine mehrsprachige Bildung in der frühen Kindheit in Kraft. Das Luxemburgische, das als Integrationssprache angesehen wird, bleibt weiterhin die wichtigste Sprache in allen Institutionen. Die Kinder sollen zusätzlich an die französische Sprache herangeführt werden, dies sowohl in der éducation précoce und der Vorschule (C1) als auch in den crèches, maison relais pour enfants (MRE) und bei Tageseltern. Außerdem sollen die Familiensprachen wertgeschätzt werden. Dieser Beitrag situiert diese neuen Gesetze, erklärt Neuorientierungen in der sprachpädagogischen und -didaktischen Praxis und zeigt Möglichkeiten auf, positive Veränderungen in der Praxis herbeizuführen.

Bildungsbericht: 2018
AutorInnen:
Claudine Kirsch